Mit der Pille zum Lernerfolg: der Leistung zuliebe

Mit der Pille zum Lernerfolg: der Leistung zuliebe

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Egal ob es für das Abitur oder doch für das Studium ist: Wir alle möchten vor allem beim Lernen stets unser Bestes geben. Sicherlich nicht grundlos, denn niemals zuvor waren die Abschlussnoten so entscheidend, wie sie es heute sind. Heute bestehen nur die Besten. Nicht immer ist es allerdings auch für diese einfach, im Angesicht des Stresses und der Belastung, die der schulische oder unitechnische Alltag heute mit sich bringen, wirklich immer ihr Bestes zu geben.

Genau hier versprechen so genannte “Pillen fürs Gehirn” einfach und gezielt Abhilfe zu schaffen. Sie verhelfen durch ihre Einnahme das “Gehirn zu dopen” und so vor allem die eigene Leistungsfähigkeit zu steigern. Sprich: Mit der richtigen Pille zum Lernen lässt sich das mehr oder weniger gesunde Maximum der eigenen Leistungsfähigkeit aus sich herauskitzeln. Und das nicht selten auch über einen längeren Einnahme- und Lernzeitraum hinweg. Aber sind die kleinen Pillen fürs Hirn auch wirklich empfehlenswert?

Genau hier scheiden sich alltäglich die Geister. Und das nicht erst in den vergangenen Monaten. Fakt ist, dass ein Großteil der erhältlichen Mittel und Präparate in Europa, und so natürlich auch in Deutschland, noch nicht zugelassen ist. Nun mag man sich denken, dass das sicherlich nicht vollkommen grundlos so ist. Zeitgleich verlangen aber nach wie vor immer wieder zahlreiche Mediziner und Wissenschaftler die Zulassung neuer Mittel. Wie passt das zusammen? In erster Linie nicht wirklich. Zwar lässt sich nicht behaupten, dass die entsprechenden Präparate vollkommen ungefährlich seien. Immerhin bringt jedes auf dem Medizinmarkt erhältliche Mittel Risiken und Nebenwirkungen mit. Gleiches gilt natürlich auch für die unzähligen zugelassenen Pillen zum Lernen, die zum Teil verschreibungspflichtig, aber zum anderen Teil auch frei in der Apotheke zu kaufen sind.

Hier kommt es vor allem auf die Zusammensetzung an. Auch viele Stoffe aus der Natur verbessern die Konzentration und die Leistungsfähigkeit. Diese werden oft aber als weniger riskant eingestuft. So oder so sollten alle Pillen zum Lernen jedoch stets mit Vorsicht betrachtet werden. Denn nicht selten fällt einem das Lernen mit diesen sehr viel leichter. Solange die Einnahme im Rahmen erfolgt, ist dies kein Grund zur Sorge oder auch kein direkter Grund zum Verzicht.

Immer wieder werden aber auch Fälle laut, bei denen es zu einem übermäßigen Konsum der Pillen zum Lernen kam. Genau das ist natürlich fatal: vor allem, wenn es sich um die deutlich wirkungsvollen, aber auch etwas risikoreicheren chemischen Präparate handelt. Körperliche Zusammenbrüche, spätere Suchterscheinungen und auch diverse Spätfolgen, könnten hier die Folge sein. Deshalb sollte man, der Liebe zur Leistung wegen, niemals das Wohlergehen des eigenen Körpers aus den Augen verlieren.

Foto:© Sven Weber – Fotolia.com