Diagnose Neurodermitis: Was hilft?
Diagnose Neurodermitis: Was hilft?
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Es juckt fast 24 Stunden am Tag. Am liebsten möchte man sich die
Hautvom Körper schälen…
Neurodermitis! Eine der häufigsten Hautkrankheiten. Häufig betroffen sind Kinder. Allein in Europa leiden ca. 10 – 15 Prozent der unter sechsjährigen zumindest zeitweise unter dieser allergischen Erkrankung. Um den Juckreiz etwas zu lindern, bedarf Neurodermitikerhaut einer besonderen Pflege.
Neurodermitis Pflege Tipps
Neurodermitis Pflege Tipps
Um die Haut mit der richtigen Creme zu pflegen, gilt es folgende Neurodermitis Pflege Tipps beachten: Die Grundlage der Creme ist viel wichtiger als die Inhaltsstoffe. Je wässriger die Haut und je akuter das Ekzem, um so wässriger sollte die Creme sein. Fühlt sich die Haut dagegen trocken an, ist eine fettige Creme sinnvoll. Doch auch hier gilt: Ausprobieren! Verschiedene Cremes auf der linken und rechten Körperhälfte testen und je nach Hautzustand reagieren und auf andere Produkte zugreifen. Einige Neurodermitiker verwenden Cremes mit Harnstoff. Die Haut behält dadurch ihre Feuchtigkeit, sie bleibt geschmeidig und lindert den Juckreiz. Auch Gamma Linolensäure hat sich bewährt (als Borretschsamen- oder als Nachtkerzensamenöl). Hautärzte empfehlen zum Baden und Duschen medizinische Ölbäder. Generell sollten seifenfreie, rückfettende Waschzusätze verwendet werden. Zu häufiges Duschen oder Baden bei Verwendung von Duschgel und Seife ist Gift für die Haut. Morgens ist kaltes Duschen zu empfehlen, da es die körpereigene Kortisonausschüttung ankurbelt, welche Entzündungen mindert.
Auf die Ernährung achten
Stark gewürzte Speisen, Kaffee und Alkohol vermeiden bzw. nur in geringem Maße zu sich nehmen. Die Durchblutung der Haut wird dadurch gefördert, was wiederum Juckreiz auslösen kann. Zitrusfrüchte, Nüsse, Kuhmilch und Eier sind oft Auslöser für Allergien. Ein Hauttest beim Arzt verschafft Klarheit. Neugeborene sollten keine Kuhmilch trinken, da diese die Ursache für Allergien sein kann.
Nur wer sich wohl fühlt, kann der Neurodermitis entgegen wirken
Auch die Psyche spielt eine große Rolle bei Neurodermitis. Fühlt sich der Betroffene Unausgeglichen, Unzufrieden, hat Ängste oder Stress kann das bereits den nächsten Schub oder eine Verschlechterung des Hautbildes auslösen. Atem- und Entspannungsübungen wie Yoga und Autogenes Training sind hilfreiche Anwendungen, gegen psychische Belastungen. Neurodermitiker fühlen sich oftmals ausgegrenzt und isolieren sich aufgrund ihrer Hautveränderungen. Keiner sollte sich schämen und trotzdem seine sozialen Kontakt weiter pflegen. Das ist unglaublich wichtig, für das Allgemeinbefinden.
Foto: © krimar – Fotolia.com